 DELFILE32.EXE (Version 2.3)
 Massenhaftes Lschen von Dateien und Verzeichnissen
 (C) 2000-2013, OSSOS-Software, Labs
 www.ossos.de
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 Dieses Programm loescht Dateien oder Dateigruppen im aktuellen Verzeichnis
 und allen zugehoerigen Unterverzeichnissen.

 ffnen Sie also eine DOS-Box in demjenigen Verzeichnis, in dem Sie die
 Lschaktion durchfhren wollen. Starten Sie von dort delfile32.

 Beispiel: Sie wollen eine Lschaktion in L:\HOME durchfhren. DELFILE32.EXE
           liegt in F:\PUBLIC.
           Starten Sie also eine DOS-Box die als Prompt

              L:\HOME>

           zeigt und starten Sie DELFILE32 mit den gewnschten Parametern:

              L:\HOME>f:\public\delfile32 ...
 
 Alle Moeglichkeiten und die komplette Syntax lassen sich durch den
 Aufruf DELFILE32 /H anzeigen.

 Beispiele und Bemerkungen:

  -  Bei falschen Parametern wird das Programm mit ERRORLEVEL 1 abgebrochen und
     eine Fehlermeldung angezeigt.

  -  delfile32 *.bak

     loescht alle BAK-Dateien im aktuellen und allen Unterverzeichnissen 
     ohne Nachfragen (ausser bei NurLesen/Versteckt/System-Attribut).
     Nach jeder vollen Bildschirmanzeige haelt das Programm an und wartet
     auf einen Tastendruck.

  -  delfile32 *.bak *.tmp ~*.* *.~* *.$$$ hallo.pas /q

     loescht alle BAK/TMP/~*.*/*.~*/$$$-und HALLO.PAS-Dateien im aktuellen und allen
     Unterverzeichnissen. Bei jeder einzelnen Datei wird nachgefragt, ob
     sie wirklich geloescht werden soll.

  -  delfile32 *.bak /c

     Wie bei delfile32 *.bak, jedoch rollt der Bildschirm durch. Kontinuierliche
     Anzeige.

  -  Das Programm erkennt die Dateiattribute NurLesen/Versteckt/System.
     Bei einer solchen Datei wird angehalten und auch ohne "/q" nachgefragt,
     ob geloescht werden soll.
     Soll das Nachfragen in diesen Faellen verhindert werden, so wird der
     Schalter "/nsq" benutzt, z.B.:

     delfile32 *.exe /nsq
     
     Wird ausserdem "/q" benutzt, so wird doch wieder nachgefragt:
     delfile32 *.exe /nsq /q

  -  delfile32 *.bak /nsq /c

     loescht alle BAK-Dateien im aktuellen und allen Unterverzeichnissen 
     ohne Nachfragen und mit kontinuierlicher Bildschirmanzeige. 

  -  delfile32 *.bak /nosub

     loescht alle BAK-Dateien NUR im aktuellen Verzeichnis und NICHT in den
     Unterverzeichnissen.

  -  delfile32 *.tmp /dirtail=eigenes\texte

     loescht alle TMP-Dateien in allen Unterverzeichnissen, die auf "...eigenes\texte" enden.
     Also z.B. in L:\Home\Lehrer\Labs\MeinEigenes\texte

     Ist ausserdem der Schalter /dirtailallsub gesetzt, so werden die Unterverzeichnisse
     des mit dirtail angegebenen Verzeichnisses auch dann bearbeitet, wenn diese nicht
     auf dem vorgegebenen Namen enden!

     ACHTUNG: Seien Sie vorsichtig mit diesen Schaltern!!!

  -  Um DELFILE32 in Batch-Jobs benutzen zu koennen, wobei meistens keine
     Bildschirmausgabe erwuenscht ist, laesst sich die Bildschirmausgabe
     mit "/quiet" unterdruecken:

     delfile32 *.bak /quiet

     Wird jedoch die Gruppe "*.*" angegeben, so wird aus Sicherheitsgruenden
     trotzdem nachgefragt, ob wirklich geloescht werden soll:
     delfile32 *.* /quiet

     "/quiet" schaltet automatisch die Option "/nsq" und "c" ein. Der Frage-
     Schalter "/q" bleibt jedoch logischerweise unbeachtet.
     
  -  Ein delfile32 *.* funktioniert aus Sicherheitsgruenden nur mit dem
     Schalter /*:
     
     delfile32 *.* /c /nsq /rd /*
     
     loescht ab dem aktuellen Verzeichnis ALLES ohne nachzufragen !

     ACHTUNG: Seien Sie vorsichtig mit diesen Schaltern!!!

  -  Der Schalter /rd loescht leere Unterverzeichnisse beim Durchforsten
     derselben.

  -  Der Schalter /sim fhrt lediglich eine Simulation durch.
     Ist auch der Schalter /rd gesetzt, so stimmt allerdings die Anzahl gelschter
     Verzeichnisse in der Simulation nicht, da ja in diesem Fall keine Dateien
     gelscht werden. Es knnen also nur LEERE Verzeichnisse als gelscht
     gezhlt werden.

  -  Ein praktisches Beispiel:
     ------------------------
     Alle User in Ihrem Netzwerk sind auf Netscape7 umgestiegen und jeder
     hat sein Netscape-Profil als Netscape7-Verzeichnis im eigenen
     Homeverzeichnis liegen.

        L:\HOME\Meier\netscape7

     Leider gibt es aber noch in jedem Homeverzeichnis ein altes Netscape-
     Profilverzeichnis eines lteren Installation. In jedem Homeverzeichnis
     gibt es also z.B. ein Verzeichnis \netscape, z.B.

        L:\HOME\Meier\netscape

     Diese Verzeichnisse wollen Sie nun lschen. ffnen Sie also eine
     DOS-Box im Verzeichnis L:\HOME und starten Sie dort delfile32:

        delfile32 *.* /dirtail=netscape /dirtailallsub /rd /nsq /c /*

     *.*                ab L:\HOME wird in allen Unterverzeichnis alles gelscht,
     /dirtail=netscape  sofern das gerade untersuchte Unterverzeichnis auf
                        L:\HOME\... ...\netscape
                        lautet.
     /dirtailallsub     Auch in allen Unterverzeichnissen von ...\netscape
                        wird alles gelscht ( \cache usw...)
     /rd                Leere Unterverzeichnisse werden dabei automatisch mitgelscht.
     /nsq               Bei irgendwelchen Systemattributen wird nicht nachgefragt.
     /c                 Bildschirmanzeige luft ohne Anhalten durchgehend.
     /*                 Wegen *.* ist der Schalter /* zur Sicherheit ntig.

     Also anschlieend sind alle ...\netscape-Verzeichnisse in L:\HOME beseitigt.

     ACHTUNG: Seien Sie vorsichtig mit diesen Schaltern!!!
     WARNUNG: ben Sie derartige Aktionen zunchst in einer Testumgebung und
              nicht in produktiven Systemen.

     GEFAHR: Hat User Meier in seinem Homeverzeichnis z.B. folgendes Verzeichnis:

               L:\HOME\Meier\MeineDaten\netscape

             so hat er es nach der Lschaktion NICHT mehr...  :-(

     
  -  Die Schalterabkuerzungen sind dem Englischen entlehnt:
     /rd       remove directory   (Verzeichnis Loeschen)
     /q        question           (Frage)
     /c        continuos          (kontinuierlich)
     /nsq      no system question (nicht bei System-Attributen fragen)
     /nosub    no subdirectories  (keine Unterverzeichnisse)
     /quiet    quiet              (ruhig: keine Bildschirmausgaben)
     /dirMask= directory mask     (Verzeichnismaske)
     /dirTail= directory tail     (Endstck des Verzeichnisnamens)
     /sim      simulation         (Simulation)

  -  DELFILE32 kann auch mit einer Kommandodatei gestartet werden
     Darin muss fuer jede Dateiangabe und jede Option eine eigene Zeile
     benutzt werden.
     Leere Zeilen oder Leerzeichen vor und nach Eintraegen werden
     nicht beachtet.
     Beispiel einer Kommandodatei
        z.B. c:\batch\delfile32.dat: *.bak
                                     *.tmp
                                     /nsq
                                     /c

        Aufruf z.B.:  delfile32 @c:\batch\delfile32.dat *.$$$ /rd

     Zusaetzlich zu den Dateien und Optionen der Kommandodatei werden hier
     auch noch die Dateien *.$$$ und die Option /rd bearbeitet.
     Weitere Optionen in der Kommandozeile werden nach dem Lesen der Kommandodatei
     gelesen !
     Kommentare in der Kommandodatei werden mit ";" abgetrennt, also z.B.
         ;Kommandodatei zu delfile32
         *.bak
         *.tmp
         /nsq   ; frage nicht nach
         /c


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!!! WARNUNG !!!
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    Seien Sie vorsichtig mit "*.*" wie z.B:
      delfile32 *.* /*
      delfile32 *.* /nsq /*
      usw...
    Es werden wirklich ALLE Dateien im aktuellen Verzeichnis und ALLEN seinen
    Unterverzeichnis geloescht !
    Befinden Sie sich dabei im Wurzelverzeichnis \, so wird der gesamte
    Datentraeger geloescht !!!
    (Nur die leere Verzeichnisstruktur bleibt uebrig, falls kein /rd).

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Daher wird fr die Software keinerlei Garantie, Haftung oder Gewhrleistung
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